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Aktuelles


Frauenfrühstück bei der ökumenischen Hospizbewegung Offenbach e.V.

Die ökumenische Hospizbewegung Offenbach e.V. und das ambulante Palliativteam Offenbach, Sana Klinikum, haben am Samstag, dem 24.8.2019 im Caritashaus in Offenbach beim Frauenfrühstück des Netzwerk Frauen für Offenbach rund 20 Interessierten über ihre Arbeit berichtet: Wer seinem Lebensende entgegensieht, möchte diese letzte Zeit möglichst würdig und friedlich im trauten Kreise seiner Lieben und Angehörigen verbringen. Die ökumenische Hospizbewegung Offenbach e.V. hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, Sterbenden und ihren Angehörigen einen sicheren Halt zu geben. In Zusammenarbeit mit dem SAPV-Team (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung), Sana Klinikum Offenbach, kann eine kompetente und an den Bedürfnissen orientierte Behandlung, Versorgung und Begleitung erreicht werden. Unser gemeinsames Ziel ist es die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen zu erhalten, zu fördern und zu verbessern.

 

Die Koordinatoren des ambulanten Hospizdienstes, Birgit Winter und Andreas Schmidt, sowie die Koordinatorin des SAPV-Teams, Sonja Schröder, haben sehr anschaulich über ihre Arbeit informiert und viele Fragen zur ambulanten hospizlichen und palliativen Versorgung in der Stadt Offenbach beantwortet.

 

Wie bei vielen anderen Info-Frühstücken des Frauennetzwerkes gehen die meisten Besucherinnen nach Hause mit dem Gefühl, wieder einen besonderen Arbeitsbereich kennengelernt zu haben, wo sich Hauptamt und ehrenamtliches Engagement wunderbar ergänzen und Menschen in diesem Fall sogar bis ans Lebensende gut begleitet werden können.

 

Für Interessierte startet demnächst ein neuer Ausbildungskurs, Näheres bei Birgit Winter: ÖKUMENISCHE HOSPIZBEWEGUNG OFFENBACH e.V.

 

Platz der Deutschen Einheit 7

63065 Offenbach/Main

Telefon: 069 - 800 87 998

Fax: 069 - 801 01 774

E-Mail Birgit.Winter@hospizoffenbach.de

Web: www.hospizoffenbach.de

 

 

„Sterbende sind wichtig, weil sie eben sind.

Sie sind bis zum letzten Augenblick ihres Lebens wichtig,

und wir werden alles tun, damit sie nicht nur in Frieden sterben,

sondern auch bis zuletzt leben können.“

 Cicerly Saunders

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Besuch in der Privatsammlung Michael Karminsky

Im Rahmen der Offenbacher Kunstansichten war das Netzwerk Frauen für Offenbach in die private Kunstsammlung von Michael Karminsky eingeladen. Schon im Eingangsbereich wurden wir von großen Bildern, mit inspirierenden Motiven, fotorealistisch in der Darstellung und sehr dekorativ begrüßt.

 

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf nonkonformistischer Kunst aus der Zeit der Sowjetunion. In seinem Loft, das aus mehreren großen ehemaligen Fabrikräumen besteht, zeigt der Kunstliebhaber und -sammler mehr als 600 Bilder, Collagen und Skulpturen von Künstlern, die ihre Regimekritik in versteckten Moskauer Ateliers und Untergrundgalerien verborgen hatten.

In Petersburger Hängung füllen die Bilder ohne Zwischenraum die hohen Wände, der Eindruck ist überwältigend!

 

Michael Karminsky kann zu allen eine Geschichte erzählen. Eines, das Eduard Gorokhovsky in seiner Offenbacher Wohnung gemalt hat, zeigt eine russische Mittelschichtfamilie, die vor einer leuchtend roten Tapete sitzt. Zwei der drei Personen auf dem Bild sind nur schemenhaft zu erkennen – so als wären sie schon nicht mehr Teil dieser Welt. „Das ist der rote Terror“, sagt der Kunstsammler, und ohne diese Erläuterung hätte man das Bild nicht so verstanden. Oder ein Porträt von Stalin, auf dem im Hintergrund sechsmal Lenin eingearbeitet ist. Zu vielen dieser Künstler und Künstlerinnen hat er eine persönliche Beziehung und sogar Freundschaften aufgebaut.

 

Es war eine bereichernde Führung durch den Kunstkenner Michael Karminsky, der seine Sammlung auf Nachfrage gerne öffnet und auch in Zusammenarbeit mit dem Offenbacher Kulturamt zugänglich macht.

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Impressionen